Der Meerrettich

Oktober 16, 2016

Der Meerrettich

Die meisten von Euch haben Meerrettich wahrscheinlich bis dato nie frisch verarbeitet, sondern ihn immer in Form von Aufstrich oder in der Soße oder auch im Wasabi genossen. Probiert doch einmal, ihn frisch zu verarbeiten. ABER: habt bitte Taschentücher in der Nähe (Ihr werdet jetzt wahrscheinlich lachen: aber ich verarbeite den Meerrettich nur noch mit Schwimmbrille)!

Ich garantiere Euch: es lohnt sich, den Meerrettich etwas näher kennen zu lernen, denn er ist der Gesundheit und den kulinarischen Genüssen förderlich.

Meerrettich kommt ursprünglich aus Südeuropa, wird aber inzwischen weltweit angebaut. Eines der Hauptanbaugebiete in Deutschland ist der Spreewald, da dieser durch seine sandigen und feuchten Böden die idealen Voraussetzungen zum Anbau bietet. 

Wie viele andere Gewürze und Nahrungsmittel, so wurde auch der Meerrettich bereits in der Antike als Heilmittel angewandt. Vor allem bei Verdauungsbeschwerden wurde der Meerrettich als Saft oder auch als Auflage verwandt. Daneben reinigt er die Atemwege. Auch sagt man ihm nach, dass er die Durchblutung fördert und äußerlich angewandt Gicht- und Rheumabeschwerden lindern soll. Ebenfalls wirkt er bei Infektionen der Harnwege!

Aber auch in der Küche gibt es für den Meerrettich einige Einsatzmöglichkeiten. Ihr kennt ihn sicherlich als Brotaufstrich oder eben in Form von Wasabi. Oder eben auch als Cracker von NATÜRLICH anders. Auf der Suche nach einem Rezept für diesen Blog bin ich bei www.chefkoch.de auf das nachfolgende gestoßen: Knollensellerie an Meerrettich-Kokosmilch. Da ich Sellerie auch sehr gern mag, habe ich es ausprobiert und fand, dass man es durchaus teilen kann! 300 g (eine halbe große Knolle) Knollensellerie in Würfel schneiden und mit etwas Öl (ich empfehle ein gutes Olivenöl, oder auch Kokos- oder Sesamöl). Nach zwei bis drei Minuten 1 EL Gemüsebrühe dazugeben und verrühren. Alternativ zur Gemüsebrühe könnt Ihr auch NATÜRLICH anders Chips- und Cracker-Streu verwenden (Ihr erinnert Euch: ihr sollt die in der Tüte verbliebenen Krümel von Chips und Crackern nicht wegwerfen, sondern sammeln, da sie sich bestens für Dressing oder andere Dinge wie Gemüsebrühe eignen). Den Meerrettich reiben (aber Vorsicht: scharf!!!) und mit 2 EL Kokosmilch glatt rühren und auf den Sellerie geben. Einen Deckel darauf tun und ca. fünf Minuten bei schwacher Hitze dünsten. Dann kurz testen, ob der Sellerie durch ist (sollte noch bissfest sein), sonst noch etwas weiter köcheln lassen. Voilà und fertig seid Ihr! Ihr könnt dies als Beilage nehmen, wenn ihr zu zweit seid. Für eine Person ist es auch ein sehr schönes Hauptgericht.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und freue mich auf Eure Kommentare oder Anregungen. 

Bis bald bei NATÜRLICH anders, Eure Uta



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