Bockshornklee

November 06, 2016

Bockshornklee

Wer von Euch hat denn schon von Bockshornklee gehört? Ich muss Euch sagen, ich kannte ihn bis vor einem Jahr auch nicht. Es lohnt sich aber, ihn zu entdecken!

Bockshornklee stammt aus Kleinasien und Südosteuropa. Die Pflanze wird zum einen als Futterpflanze genutzt (der griechische Name bedeutet übersetzt auch "griechisches Heu"), aber zunehmend auch in der Küche. Man kann sowohl die Blätter als auch die Samen nutzen und kann aus den Samen auch sehr nahrhafte Sprossen herstellen.

Auch der Bockshornklee hat vielfältige Heilwirkungen. Als ich neulich eine Packung bei "meinem" indischen take away (ja, ich stehe dazu, auch mal take away zu essen...) gekauft habe, bin ich mit dem Inhaber ins Gespräch gekommen. Und er erzählte mir von seiner persönlichen Erfahrung als Diabetes-Kranker. Nach einigen Wochen Anwendung waren die Werte deutlich besser. Darüberhinaus sagt man ihm eine lindernde Wirkung bei zu starkem Schwitzen oder auch bei Haarausfall nach. Auch soll er das Blutbild verbessern. Für Mütter sicherlich interessant: er fördert die Milchbildung beim Stillen. Und wie bei allen Gewürzen: ohne Nebenwirkung bei Gebrauch in Maßen!

Und heute kein Gericht, sondern eine Anwendung  am Morgen: gequollener Bockshornklee zur Regulierung des Blutzuckerspiegels oder des Appetits.Dazu einfach abends einen Teelöffel Samen in Wasser aufquellen lassen und es am Morgen dann löffeln. Keine Angst - es ist ganz einfach, da auch geschmacksneutral. 

Und natürlich interessiert ihr Euch auch, wie ich bei NATÜRLICH anders den Bockshornklee einsetze: ich verwende ihn in einer Gewürzmischung zum Abrunden der Süßkartoffel-Saaten-Cracker sowie der Rote Bete-Saaten Cracker.

Ich wünsche Euch tolles Experimentieren und freue mich auf Eure Kommentare oder Anregungen.

Bis bald bei NATÜRLICH anders, Eure Uta



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