Die Pastinake

Oktober 03, 2016

Die Pastinake

Geht es Euch auch so wie mir, dass ihr die Pastinake erst entdecken musstet? Wenn man sie so liegen sieht, denkt man zunächst an eine Möhre oder auch an Wurzelpetersilie. Und irgendwie wirkt sie total langweilig!

Aber wir unterschätzen die Pastinake - sie ist sowohl aus ernährungsphysiologischer als auch aus kulinarischer Sicht sehr vielseitig. 

Pastinaken sind in ihrer wilden Form von Europa bis Asien bekannt. Als Gemüse baut man sie aber vor allem in Nord- und Mitteleuropa sowie den USA an.  

Die Pastinake ist ein sehr nährstoffreiches Gemüse und galt früher deshalb auch als Grundnahrungsmittel. Erst die Kartoffel hat sie von dieser Funktion abgelöst. Durch den Quellstoff Pektin in ihr macht die Pastinake sehr lange satt. Ähnlich wie die Wurzelpetersilie oder die Petersilie selbst enthält die Pastinake ätherische Öle und hat dadurch eine leichte antibakterielle Wirkung. Außerdem steuert sie zum Haushalt von Vitamin C und B bei und liefert Mineralstoffe.

Aber war wäre das alles, wenn man dies nicht genießen kann? Und dafür haben wir die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten in der Küche. Man kann aus der Pastinake Salat machen, man kann aber auch ein Süppchen kochen. Und natürlich kann man sie auch roh oder in getrockneter Form als Chips von NATÜRLICH anders nutzen. Für diesen Blog habe ich mir aber ein etwas deftigeres Gericht überlegt: der Pastinaken"burger". Dafür nehmt ihr für 2 Portionen eine mittelgroße Pastinake und raspelt diese. Dazu dann eine halbe Tasse Buchweizenflocken (oder eine andere Form von Flocken wie meine geliebten Reis- oder Hirseflocken), diese kocht ihr ca. 5 Minuten auf und laßt sie dann ca. 10-15 Minuten köcheln, bis sie "breiig" sind. Gießt diese dann ab und / oder wringt sie durch ein Tuch, so dass nur die Masse aus den Flocken konzentriert verbleibt. Parallel zum Köcheln der Flocken könnt ihr 1/4 Bund Petersilie klein schneiden. Das Ganze dann mit 1 EL Sesamöl (Olivenöl oder ein anderes gutes Öl geht auch), 1/4 TL Salz, etwas Pfeffer, 1 Messerspitze Cayennepfeffer sowie 1/2 EL Ahornsirup zusammenmischen und die Pastinaken-Flocken-Masse dazu tun. So viel Wasser ergänzen, dass ihr Bratlinge daraus machen könnt. Und dann ab damit in eine teflonbeschichtete Pfanne und die "Burger" leicht anbraten. Wenn Euch das "zu wenig" auf dem Teller ist, dann macht Euch einen leichten Salat oder ein leichtes Pürree (zum Beispiel aus Süßkartoffeln) dazu.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und freue mich auf Eure Kommentare oder Anregungen. 

Bis bald bei NATÜRLICH anders, Eure Uta



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