Kreuzkümmel

Oktober 08, 2016

Kreuzkümmel

Kreuzkümmel oder auch Cumin genannt ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Ich verwende ihn für Salate, aber beispielsweise auch im Omelett. 

Besonders wenn man ihn ungemahlen zunächst in der Pfanne anröstet, entfaltet sich sein ganzes Aroma. Es ist auch witzig anzusehen, wenn die Kreuzkümmelkörner in der Pfanne anfangen zu tanzen!

Kreuzkümmel kommt ursprünglich aus dem ägyptischen Nildelta, wird aber wird aber inzwischen auch in anderen warmen Regionen wie dem östlichen Mittelmeer, Nordafrika oder Indien angebaut. Er ist der Samen eines kleinen Doldengewächses und ist eines der ältesten Gewürze überhaupt.

Cumin hat vielfältige Heilwirkungen, deshalb schätzt man seine Eigenschaften auch im Ayurveda. Beispielsweise verbessert er die Verdauung vor allem bei Blähungen und allgemeinem Unwohlsein. Solltet ihr Euch mal sehr unwohl fühlen, so röstet einige Körner, mahlt diese und nehmt sie mit Honig oder Wasser zu Euch. Man sagt dem Kreuzkümmel auch nach, dass er nachhaltig die Darmflora saniert. Interessant finde ich auch, dass das Gewürz auch eine positive Wirkung auf die Knochendichte haben soll und somit auch Osteoperose vorbeugen oder lindern kann. Desweiteren soll er beim Abnehmen helfen und bei stressbedingten Symptomen Entspannung bringen und ein gutes Gedächtnis fördern. Und das alles ohne Nebenwirkungen, aber mit viel Geschmack und einem würzigen Aroma!

Und heute kein Gericht, sondern eine Gewürzmischung mit Kreuzkümmel: das Garam Massala. Dieses könnt ihr bspw. zum Würzen von Curry nutzen. Ich verwende es als eine Gewürzmischung für die NATÜRLICH anders Chips und der Süßkartoffel-Saaten-Cracker hat Kreuzkümmel als Hauptgewürz. Für das Garam Massala nehmt Ihr also 1 EL Kreuzkümmel, jeweils 1,5 TL Koriander, Kardamom und Pfeffer (ich bevorzuge die roten, da diese etwas milder sind), 1 TL Zimt, jeweils 1/2 TL gemahlene Nelke und Muskatnuss. Dann mahlt Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom und Pfeffer (ich verwende hierfür eine Kaffeemühle, ihr könnt natürlich auch die klassische Gewürzmühle nehmen oder die Samen jeweils im Mörser zerkleinern; natürlich könnt ihr auch gemahlene Gewürze statt der Samen verwenden), vermengt das Ganze. Die Mischung hält sich luftverschlossen mindestens 6 Monate.

Und noch ein Hinweis zum Abschluss: den Kreuzkümmel bitte immer sparsam nutzen, da er schnell vorschmeckt.

Ich wünsche Euch tolles Experimentieren und freue mich auf Eure Kommentare oder Anregungen.

Bis bald bei NATÜRLICH anders, Eure Uta



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